Posts mit dem Label nagelnack werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label nagelnack werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 2. Mai 2012

Auflauf für Anfänger und Faule

Heute gabs endlich mal wieder etwas anderes als meine alltägliche, schnelle Gemüsepfanne, Bratkartoffeln oder Granatapfelsalat zu Mittag:
voilà - ein kleiner Auflauf. Ich weiß, das kriegt eigentlich jeder auch ohne Anleitung hin, aber da ja immer mal wieder jemand nach leichten, schnellen Rezepten sucht, die man mit wenigen Zutaten und ohne Talent fürs Kochen hinbekommt, kommt s trotzdem mal hier rein.



In die leicht eingefettete Form werden abwechselnd Kartoffelscheiben (vergekocht), Zucchinischeiben und Auberginenscheiben gelegt. Dazu werden auf jede Schicht gewürfelte Zwiebel und rote Paprika gelegt und dann eine Mischung aus Sojasahne, Pfeffer und Salz darübergegeben (wer Muskatgewürz da hat - das würde bestimmt noch besser schmecken). Auf die oberste Schicht kommt noch etwas veganer Käse (hier: Tofutti Mozzarella, aber der Wilmersburger Pizzaschmelz oder ein ander Käse geht auch).
Und nach 15 Minuten um Ofen bei ca. 200°C ist's auch schon fertig!

Samstag, 7. April 2012

Einfacher (und richtig guter) veganer Schokokuchen

Nach ewiger Abwesenheit melde ich mich auch mal wieder mit einem kleinen Rezept zurück. Heute habe ich einen Schokokuchen für die Ostertage gebacken, der wirklich einfach ging und den wirklich jeder hinkriegt.




Hier ist das Rezept:

410 Gramm Mehl (in meinem Fall Dinkel-Vollkornmehl)
250 Gramm Zucker
85 Gramm Kakao
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

200 ml Sonnenblumenöl
600 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)

In einer Schüssel werden die festen Zutaten miteinander vermischt, in einer anderen die flüssigen. Danach wird beides mit einem Mixer miteinander vermischt. Den Teig in eine eingefettete Springform geben und bei 180°C 50 bis 60 Minuten backen. C'est ca!

Btw: der Kuchen ist wirklich verdammt gut.





Samstag, 24. Dezember 2011

Nussbraten mit Soße, Bratkartoffeln und Salat

Hallo ihr Lieben,
erstmal: Schöne Feiertage an alle!
Ich habe mich zuhause bereit erklärt, fürs 'Festmahl' zu sorgen, da es bisher immer Raclette gab und ich dafür leider noch keine vegane Alternative gefunden habe.  (Falls jemand dazu eine Idee hat, nur her damit! :) )
Somit gab's eine Win-Win-Situation für alle. Die anderen müssen sich keinen Stress mit dem Kochen machen und dafür gibt's einen veganen Heiligabend.

Es gab also einen Nussbraten mit Bratensoße, Bratkartoffeln und Salat.


1. Der Salat.



Die Anrichtung des Salats habe ich mit bei Björn Moschinski abgeschaut. Die Zutaten sind allerdings eher anders. Er bestand aus Feldsalat, Rucola und Paprika- und Mangosticks. Nur das Dressing war etwas besonderer: Ich habe 20 ml Hafermilch mit 3 EL Meerrettich (aus dem Glas) und etwas Balsamico Bianco und Sonnenblumerkernöl vermischt, Salz und Pfeffer dazu, und schon hat man ein außergewöhnliches Dressing! Darüber habe ich noch etwas veganen Käse (Pural Cheddar) gerieben und ein paar Sonnenblumenkerne drüberegstreut.

2. Der Braten

50 Gramm Margarine
2 große Zwiebeln
1 EL Mehl
100 Gramm Cashewnüsse
100 Gramm Haselnüss
100 Gramm Semmelbrösel
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Semmelbrösel zum Panieren
8 EL Öl
Thymian

Zuerst wurden die Zweibeln klein geschnitten und in einer Pfanne mit Öl 10 Minuten gedünstet. Dann kamen erst Mehl und Zitronensaft, und nachdem die Pfanne von der Kochstelle genommen wurde, die Margarine, die gemahlenen Nüsse und Semmelbrösel dazu.

Aus dieser Masse wurde dann ein 'Braten geformt' und dieser wurde mit Semmelbröseln ummantelt und kam für 45 Minuten in den auf 200 °C/ Ober-Unterhitze vorgeheizten Ofen - in einer Auflaufform mit dem Öl.

3. Die Bratensoße

Dazu habe ich einfach die "Soße zu Braten" von Maggi benutzt.

4. Die Kartoffeln

Die Kartoffeln wurden einfach nach dem Kochen und Schälen mit Zwiebeln und Salz angebraten. Nichts Spektakuläres also ;)

Und das war's dann auch schon mit Heiligabend. 
Was gab es denn bei euch?


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Lebkuchen und ein Backpulverunfall

Weihnachtliches aus dem Hause Nagelnack!
Gestern Abend hat mich die Sehnsucht nach Lebkuchen gepackt. Da aber in gekauftem Lebkuchen meistens Butterreinfett oder ähnlich sinnlose Zutaten sind, wurde er eben selbst gebacken.


Zutaten:
100 Gramm Agavensicksaft
30 Gramm Margarine
50 Gramm Zucker
Prise Salz
250 Gramm Mehl
Ersatz für 1 Ei (--> hier: Eiersatzpulver)
1 EL Kakao
1 TL Backpulver (und nicht eine ganze Packung... :D )
2 EL einer Mischug aus Zimt, Piment und Kardamon // oder fertiges Lebkuchengewürz

1. Agavendicksaft, Margarine, Zucker und Salz kurz in einem Topf erhitzen
2. Mehl, Eiersatz, Kakaopulver, Backpulver und Gewürze in einer Schüssel vermischen
3. Agavendicksaft-Gemisch dazuschütten und mit dem Mixer bearbeiten (bei Bedarf noch etwas Soja- oder Hafermilch reinrühren)
4. Teig eine Stunde ruhen lassen
5. Dann den Teig auf ein Backblech mit Backpapier ausbreiten und 10 bis 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen stellen

Das vorläufige Ergebnis sah dann folgerdermaßen aus:


Da ich versehentlich gleich eine ganze Packung Backpulver benutzt habe anstatt einem Teelöffel, ist mein Lebkuchen verhältnismäßig dick und fluffig geworden, wodurch er aber keineswegs schlechter schmeckt ;)

Der Lebkuchen wurde dann in kleine, quadratische Stücke geschnitten und entweder mit geschmolzener Zartbitterkuvertüre oder mit Zimt-Zuckerguss bestrichen.

J'aime!



Freitag, 2. Dezember 2011

Vanillekipferl - vegan und fast ohne Zucker!

Da die Plätzchenzeit ja jetzt offiziell begonnen hat, habe ich mich heute gleich mal dran gemacht, Vanillekipferl zu backen. Ich war schon immer in Oma's Kipferl verliebt, aber die backt sie immer mit Eiern. Aber die hier sind so gut geworden, dasss ich hoffe sie davon überzeugen zu können, dass sie ohne Ei noch besser sind ;)



Ich habe mich dabei an einem Rezept von Attila Hildmann orientiert, es aber ein bisschen abgeändert und zum Süßen anstatt Zucker Stevia benutzt.

Die Zutaten waren also:
300 Gramm Dinkelmehl
220 Gramm Margarine (Sojola)
ca. 1/2 TL Steviapulver
100 Gramm gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
(und dann doch noch ca 20 Gramm Zucker :D )

Zubereitung:
1. Die Margarine schmelzen.
2. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel vermischen und die flüssige Margarine dazuschütten.
3. Mit einem Handrührgerät vermischen bis ein bröseliger Teil entsteht, diesen dann mit den Händen knetten bis es ein glatter Teig wird.
4. Kipferl formen und aufs Backblech legen.
5. Je nach Dicke der Kipferl 15 bis 25 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Ofen damit.


Wenn die Kipferl dann abgekühlt sind, werden sie noch bestreut mit einer Mischung aus Vanillezucker und Puderzucker.
Und fertig sind sie! :)


Nachtrag: Oma ist überzeugt. Mission erfüllt.

Mittwoch, 23. November 2011

Zufallsgericht

Heute gab es das absolute Zufallsgericht, das auf dem Gedanken "Was kann ich denn noch in die Pfanne schmeißen" oder auch "Was muss noch weg?" entstanden ist.
Volià:


Es ist vielleicht nicht besonders hübsch, aber falls ihr mal Gemüse, Reis von gestern und das restliche Stück Tofu zur Hand habt:

1. Tofu mit einer Gabel zerdrücken und in Sojasauce ertränken
2. Zusammen mit geschnittener Zucchini und Paprika (oder was eben da ist) anbraten
3. Reis dazu, umrühren, fertig.

Das hier schreibe ich nicht, weil ich nicht denke, dass es DIE meisterliche Kreation schlechthin ist, aber fand es doch erwähnenswert genug, weil es einfach extrem lecker war, und für den Fall, dass dies auch die Restewegschmeißer lesen: Tut's nicht, da kann man so gutes draus machen! :)

Sonntag, 6. November 2011

Käsekuchen ♥

Heute habe ich Käsekuchen mit Mandarinen gemacht - weil der schon seit Jahrzehnten mein Lieblingskuchen ist. Seitdem ich mich vegan ernähre, gab's aber leider keinen mehr - bis jetzt!


Ich hab mich an einem Rezept von veganpassion orientiert, es aber etwas abgeändert, und zwar folgendermaßen:
(Die Zutaten sind für eine 16 cm Springform, ich war leider nicht intelligent genug, daran zu denken, dass es wirklich eine Springform sein sollte, da der Kuchen aus einer Kastenform eher schwer herauszubekommen ist, wenn man möchte, dass er schön aussieht.)
Vorbereitung: Da ich noch nie einen veganen Quark gefunden habe, habe ich einfach am Vorabend einen Becher Sojajoghurt (500 Gramm) in einen Kaffeefilter gefüllt und über Nacht abtropfen lassen --> et voilà: Quark!
Für den Boden:

110 Gramm Mehl
1 EL Zucker
1 Prise Salz
50 Gramm Margarine
1 EL Sojamilch

Erst habe ich Mehl, Zucker und Salz  verrührt, danach kamen (die nicht angewärmte!) Margarine und die Sojamilch dazu. Das Ganze habe ich dann mit dem Mixer verrührt und geknetet und in der eingefetteten und mit Semmelbröseln ausgestreuten Kuchenform 'ausgebreitet'. Damit der Teig fest wird kommt die Form dann für 15 Minuten bei 160°C Umluft in den Ofen.

Währenddessen ging's mit der Füllung weiter:

110 Gramm Margarine
120 Gramm Zucker
1 Packung Vanillepudding (die von RUF ist vegan)
den Quark
1 EL Zitronensaft
die Schale einer viertel Zitrone

50 ml Hafermilch
50 ml Sojamilch (wobei ich aber denke, es ist egal, welche Pflanzenmilch man dafür hernimmt)
1 Prise Salz
1 Dose Mandarinen

Erst wurden (die aufgewärmte = flüssige)  Margarine und der Zucker schaumig gerührt, dann der Quark und das Puddingpulver dazugerührt. Dann habe ich die Zitronenschale hineingerieben, und den Zitronensaft, das Salz und die Milch hineingemischt. 
Das Ganze kommt dann auf den Tortenboden, und nachdem ich ein paar Mandarinenstücke auf den Kuchen gelegt habe, kam der Kuchen für 45 Minuten wieder bei 160°C Umluft in den Ofen. Und das kam danach raus:





Der Kuchen ist soo lecker und hat meine extrem kritische Oma vollstens überzeugt, sogar nachdem ich ihr 'gestanden' habe, dass er vegan ist :D



Sonntag, 23. Oktober 2011

Zimtsterne

Da Weihnachten ja immer näher rückt (juhu.) wird's für mich langsam Zeit das Plätzchenbacken in vegan zu üben, sonst kommen wieder alle mit Eierplätzchen an. Deswegen habe ich mich heute mal an Zimtsterne rangewagt. (Und dabei leider nicht daran gedacht, dass die Glasur eigentlich weiß sein sollte :P )


Für den Teig:

40 Gramm gemahlene Mandeln (gehackt wäre wohl besser gewesen)
200 Gramm Mehl (100 Gramm davon aus Vollkorn)
50 Gramm Puderzucker
150 Gramm Margarine
1 Prise Salz

Erst habe ich die Mandeln - die man auch mit Haselnüssen ersetzen kann - in einer Pfanne angeröstet und danach mit den restlichen Zutaten mit dem Mixer verrührt.
Dann habe ich den Teig ausgerollt und Sterne ausgestochen, wie man das eben so macht.

Nachdem die Sterne dann ca. 15 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze im Backofen verbracht haben und danach abgekühlt sind, kamen dann als Glasur ca. 30 Gramm Puderzucker, etwas Zimt und Wasser in ein Schälchen und wurden liebevoll auf die Sterne gepinselt.














Dienstag, 18. Oktober 2011

"Rührei"

Heute werde ich mal mein heißgeliebtes "Rührei"-Rezept mit euch teilen.
Foto gibt's leider keins, da das Ergebnis leider nicht allzu hübsch aussieht :D
Das Rezept basiert auf einem Rezept von chefkoch.de, da gibt es auch so viele andere tolle Rezpte!
Ich mach das Ganze ungefähr mit folgenden Zutaten:

90 Gramm Seidentofu
60 Gramm Naturtofu
3 EL Ei-Ersatz
2 EL Soja- oder Hafersahne
1 TL Salz
1 TL Senf
1/2 TL Agavendicksaft
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Muskat
1 Spritzer Sojasauce
Paprikagewürz
Curcuma
Schnittlauch


1. Seidentofu verrühren und mit (mit einer Gabel zerdrücktem) Naturtofu vermischen
2. Restliche zutaten dazumischen
3. Mit Öl anbraten


Oh, ich sehe gerade, wir hatten ja schon ein Rührei-Rezept hier. Naja, zwei Rezepte schaden ja auch nicht - so gleich sind sie ja nicht :)

Mittwoch, 21. September 2011

Wenn's mal schnell gehen muss...


... gibts bei mir eigentlich immer irgendein angebratenes Gemüse mit Spinat oder Tomatensoße drüber.

Das hier ist, wie ich erfahren habe, Ratatouille :D

1 Zucchini
2 Paprika, Farben egal
1 Zwiebel
1/2 Aubergine
passierte Tomaten in der Menge, in der man's mag
Salz, Pfeffer, Thymian, Knoblauch

Ich habe so ein praktisches Gerät, das alles in kleine Würfel schneidet. Dabei kommt's jedes Mal zum Einsatz.
Es wird also alles klein gewürfelt und angebraten, dann kommen die Tomaten drüber und am Ende wird das alles gewürzt.
Ich esse das Ganze normalerweise ohne Nudeln, Reis oder Kartoffeln, es passt aber perfekt dazu!


Postet doch auch mal eure schnellen Alltagsrezepte :)

Samstag, 10. September 2011

♥ ♥ ♥ FETA

Ich glaubs nicht. Ich hab gerade ein bisschen Tofu und andere Sachen zusammen gepanscht, weil ich Lust auf Feta hatte und siehe da: Das Zeug schmeckt tatsächlich nach Feta!

50g Naturtofu
1/4TL Fleur de Sel
Oregano und Thymian
1TL Hefeflocken
2TL Olivenöl
1 guten TL Sojajoghurt

Den Tofu mit der Gabel zerdrücken. 

Salz, Kräuter, Hefeflocken, Olivenöl und Joghurt untermischen.

Abgeschaut von www.veganpassion.blogspot.com !

Also falls es noch wen gelegentlich nach dem Geschmack von Feta gelüstet - das hier ist es!